Big Data und Gedöns

Es ist Frühling in Berlin und es scheint eine gute Entscheidung zu sein, mal wieder die Hauptstadt zu erleben. Doch nicht der Berliner Frühling sondern Fragestellungen mit Bezug auf Big Data und Gedöns sollen Thema dieses Blogbeitrags werden. Gedöns ist ein eher negativ besetzter Alltagsbegriff, der gerne als Abwehrargument verwendet wird, wenn ein Gesprächspartner anscheinend Unwichtiges nicht recht einzuschätzen weiß. Genau so schwammig ist der Begriff Big Data auch, aber niemand hat bisher den Globaltrend Digitalisierung mit Unwichtigem in Verbindung gebracht. Weiterlesen

Emotionserkennung und Big Data

Big Data wird häufig mit dem Aspekt der Durchschaubarkeit und Kontrollierbarkeit verbunden. Dabei werden konkrete Verhaltensdaten verwendet, um aus diesen Daten Prognose-Potentiale für die Zukunft zu gewinnen. Doch viele Entscheidungen von Menschen sind emotional bedingt, können also nicht so ohne Weiteres aus Verhaltensdaten gewonnen werden. Die FAZ berichtete jüngst über neue Trends zu Big Data und Emotionserkennung, woran deutlich werden sollte, dass man emotionale Einstellungen, wie sie sich in Gesichtern zeigt, mittels Big-Data-Technologien nutzen könnte, um nach dem gläsernen Menschen zu einer gläsernen Seele zu kommen. Worauf gründen sich diese Erwartungen und wie fundiert ist diese Befürchtung? Weiterlesen

Traumpfad Eltzer Burgpanorama

Trampfade gibt es nicht so viele. Insbesondere in der Region Mosel, Eifel und Rhein hat es aber bei den Kommunalverwaltungen motivierte Tourismusmanager gegeben, die den Traumpfaden eine nachgehbare Bedeutung geben konnten. Eine der schönsten Strecken ist der Traumpfad Eltzer Bergpanorama.

Traumpfad: Interessante Wanderung mit bemerkenswertem Höhepunkt in der Mitte

Hinter dem Konzept Traumpfade steht eine innovative Idee, auch weniger erfahrene Spaziergänger von den Möglichkeiten des Wanderns zu überzeugen. Es wurden in der Eifel und an Mosel und am Rhein Wanderstecken konzipiert bzw. konstruiert, die durch folgende Prinzipien gekennzeichnet sind: Weiterlesen

Unorthodoxe Busfahrt mit Clique: Wanderung zur Burg Eltz

Es gibt Leute wie H., die kennen viele andere Leute. Ergänzend zum Hauptjob möchten sie ihre beruflichen Möglichkeiten auch für ihre Freunde nutzbringend einsetzen. Dieses Jahr kam H. auf die Idee, eine Busfahrt zur Burg Eltz zu organisieren. Wir als seine Freunde konnten mit vielen weiteren seiner Freunde und Verwandten die Wanderung Traumpfad Eltzer Burgpanorama erleben.

Ziel Burg Eltz

Burg Eltz

H. kennt viele interessante Menschen und hatte die kreative Idee, seine Tätigkeit für einen öffentlichen Dienstleister mit seinen kommunikativen Wünschen und seiner Gabe, interessante Veranstaltungen zu gestalten, zu verbinden. Einmal im Jahr mietet er sich einen Bus und lädt seine Freude ein, mit ihm auf eine kurze Reise zu gehen. Diesmal war eine Wanderung zur Burg Eltz das Programm. Weiterlesen

Logisches Denken

Logisches Denken steht hoch im Kurs. Beliebt sind Krimis, wo der der Defektiv durch logisches Denken den Täter findet. Intuitives Denken und logisches Denken passen nicht so gut zusammen. Viele Ökonomen gehen davon aus, dass wirtschaftliche Entscheidungen nur rational (vernünftig) sind, wenn sie durch logisches Denken zustande kommen. Psychologen bezweifeln, dass Menschen überwiegend auf Basis von logischem Denken handeln. Doch wäre es überhaupt gut, wenn wir unsere Entscheidungen allein auf logisches Denken gründen? Ist intuitives, also schnelles Denken nicht dem logischen Denken überlegen?

Zunächst möchte ich mal logisches Denken kurz definieren. Logisches Denken beruht auf Schlussfolgerungen, die im Einzelnen geprüft werden können. Wenn ein Täter im Krimi überführt wird, dann führt der Defektiv einzelne Tatsachen an, die jeweils für sich auch unabhängig überprüft werden können. Aus der Summe der einzelnen Tatsachen ergibt sich ein stimmiges Bild, das mehr oder weniger stark auf den Täter hinweist. Logisches Denken ist schlussfolgerndes Denken. Weiterlesen

Heuristiken: Urteilen und Entscheiden bei Unsicherheit

Mit Heuristiken sind Entscheidungsregeln gemeint, die kurz und prägnant funktionieren. Es ist umstritten, ob Heuristiken eher hilfreich oder eher schädlich sind, wenn es um wichtige Entscheidungen geht. Menschen entscheiden selten in Situationen anhand abstrakter Kalküle (ökonomischer Rationalität), weil es zu aufwendig ist alle relevanten Informationen zu beschaffen und diese auch noch einzelnen zu bewerten. Hier helfen unterschiedliche Heuristiken weiter, um zu einer schneller aber auch oft auch richtigen Entscheidung zu kommen.

Heuristik kommt als Begriff aus dem Griechischen und wird dort auch als Kunst verstanden. Mit wenig Zeitaufwand und begrenztem Wissen soll eine gute Lösung gefunden werden, die auch schnell umgesetzt werden kann. Heuristiken sind Vorgehensweisen, bei denen man mit begrenztem Wissen und auch mit teilweise unüberprüften Hypothesen hantiert. Heuristiken werden wiederholt und verstärkt angewandt, wenn sich bewähren und häufig zum Erfolg geführt haben. Weiterlesen

Parapsychologie

Die Parapsychologie ist ein Grenzgebiet der Psychologie und wird von den meisten Psychologen nicht als Bestandteil einer wissenschaftlichen Psychologie angesehen. Denn Parapsychologie enthält den Begriff „Para“, der aus Griechischen kommend mit „neben“ übersetzt werden könnte. Da auch die griechischen Begriffe „Psyche“ für Seele und „Logos“ für Lehre im Begriff Parapsychologie enthalten sind, könnte man also die Parapsychologie als Neben-Lehre der Seele auffassen. Jahrzehnte lang hat sich die Parapsychologie um eine wissenschaftliche Begründung ihres Gegenstandes bemüht, doch die Erfolge der Parapsychologie sind überschaubar geblieben. Weiterlesen

Sozialpsychologie

Die Sozialpsychologie ist ein wichtiges Teilgebiet der Psychologie. Die Sozialpsychologie wird gelegentlich auch in der Schnittmenge von Psychologie und Soziologie gesehen. Als wissenschaftliche Disziplin geht es der Sozialpsychologie um das Bestimmen von psychologischen Gesetzmäßigkeiten, die durch die tatsächliche oder unterstellte Anwesenheit von anderen wesentlich mitbestimmt ist.

Die Sozialpsychologie sucht also nach Gesetzmäßigkeiten des Handelns, die dadurch mitbestimmt oder bestimmt sind, dass andere Menschen als relevant für diese Handlungen angenommen werden. Damit befindet sich die Sozialpsychologie in einem gewissen Gegensatz zur allgemeinen Psychologie. Weiterlesen

Foot-in-the-Door: Technik, um schrittweise Zustimmung zu erlangen

Wenn man einen Menschen dazu bringen will, dass dieser eine Handlung zeigt, die für einen selbst von Vorteil ist, dann kann man hierfür die „Foot-in-the-Door“-Technik einsetzen. Foot-in-the-Door wird gerne von karitativen Organisationen für Ihre Ziele eingesetzt. Man bittet zunächst um eine kleine Spende und fordert dann immer wieder zu mehr Engagement auf. Foot-in-the-Door ist erfolgreich, wenn man Schritt für Schritt die Angesprochenen zu mehr Engagement motiviert. Aber man kann mir Foot-in-the-Door natürlich auch erreichen, dass die Konsumenten Waren kaufen, die sie ursprünglich eigentlich gar nicht brauchten.

Das oben verlinkte Buch beschäftigt sich sehr ausführlich mit Foot-in-the-Door und bringt auch interessante Beispiele, an dem man den Effekt von Foot-in-the-Door nachvollziehen kann. Man hat diese Beeinflussungs- und Überzeugungstechnik auch dazu verwandt, um zu erklären, warum Menschen in bestimmten Situationen nach und nach bereit werden, zunächst scheinbar unvorstellbare Positionen einzunehmen. Weiterlesen

Das adaptive Unbewusste

Das adaptive Unbewusste

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Mit Gestatten, mein Name ist Ich macht sich Timothy D. Wilson auf eine psychologische Entdeckungsreise zum Unbewussten. Der Begriff des Unbewussten wird häufig mit Siegmund Freud verbunden, der in diesem Buch durchaus positiv gewürdigt wird. Allerdings geht Wilson, anders als Freud, davon aus, dass das Unbewusste nicht die Aufgabe der Verdrängung übernimmt. Für Wilson ist das Unbewusste ein vielfältiges System, um eine Menge von Entscheidungen automatisiert und ohne Bewusstwerdung zu treffen. Auch andere Autoren sind der Meinung, dass wir ohne das Unbewusste nicht in der Lage wären, den Alltag zu bewältigen. Wilson hat in seinem Buch zum adaptiven Unbewussten dessen Konzept umfassend bestimmt.

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