Das adaptive Unbewusste

Das adaptive Unbewusste

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Mit Gestatten, mein Name ist Ich macht sich Timothy D. Wilson auf eine psychologische Entdeckungsreise zum Unbewussten. Der Begriff des Unbewussten wird häufig mit Siegmund Freud verbunden, der in diesem Buch durchaus positiv gewürdigt wird. Allerdings geht Wilson, anders als Freud, davon aus, dass das Unbewusste nicht die Aufgabe der Verdrängung übernimmt. Für Wilson ist das Unbewusste ein vielfältiges System, um eine Menge von Entscheidungen automatisiert und ohne Bewusstwerdung zu treffen. Auch andere Autoren sind der Meinung, dass wir ohne das Unbewusste nicht in der Lage wären, den Alltag zu bewältigen. Wilson hat in seinem Buch zum adaptiven Unbewussten dessen Konzept umfassend bestimmt.

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Digitale Identität: Trends und Möglichkeiten

Digitale Identität und Online-Marketing

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Mario Sixtus und andere machen darauf aufmerksam, dass sich die digitale Identität durch die Web 2.0 Entwicklung verändert hat. Früher (noch vor zehn Jahren), war die digitale Identität noch durch Pseudonyme und Spitznahmen geprägt. Heute wird die digitale Identität mit eigenem Nahmen und eigenen Fotos gepflegt und es werden zum Teil sehr private Dinge in sozialen Netzwerken ausgeplaudert, die man früher kaum in die Öffentlichkeit getragen hätte. Stimmen von Kritikern, nicht zu viel private eigene Infos mit seiner digitalen Identität zu verknüpfen, verhallen oft ungehört.

Digitale Identität als philosophische Frage?

Warum kommt es zur Frage nach der digitalten Identität? Benutzer von sozialen Netzwerken stellen sich zunächst keine philosophischen Fragen, wie „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?“. Weiterlesen

Die Weisheit der Vielen

Weisheit der Vielen

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„Die Weisheit der Vielen“ (Original: The Wisdom of Crowds) ist der ein sehr bemerkenswertes Buch von James Surowiecki, das bereits 2004 auf Englisch erschienen ist. Im Zusammenhang mit der Web 2.0 Entwicklung des Internets wurde aber die Bedeutung des Titels ernster genommen, denn das Mitmach-Internet ist eine gute Möglichkeit, um die Weisheit der Vielen zur Entfaltung zu bringen. So wird die Weisheit der Vielen sowohl im Marketing wie in den Graswurzel-Bewegung gern aufgegriffen. Anderseits kann nicht übersehen werden, dass es noch starke Einschränkungen bei der Weisheit der Vielen gibt.

James Surowiecki argumentiert in seinem Buch zur Weisheit der Vielen, dass die Kumulation von Informationen in Gruppen zu Entscheidungen der Gruppen führt, die oft besser sind, als die Entscheidungen, die von den einzelnen Teilnehmer der Gruppe gemacht werden könnten. Weiterlesen

Arbeit und Freizeit im Einklag: Work-Life-Balance

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Work-Life-Balance: Dies ist ein populäres Schlagwort, das immer beliebter wird, weil es vielen nicht gelingt, die Work Life Balance zu halten, womit ich mich auf dir-info.de beschäftigt habe.

Mit Work-Life-Balance will man beruflichen Erfolg jederzeit mit einer privat lebenswert gestalteten Freizeit zum Einklang bringen. Insofern ist diese Anforderung der Work-Life-Balance seinerseits ein Anspruch, der Stress auslösen kann. Richtig verstandene Work-Life-Balance erfordert deshalb eine eher zurückhaltende Priorisierung, sowohl was den beruflichen Erfolg – wie auch was die private Entwicklung angeht. Vergnügen, Freizeit, Familie sollen durch eine angemessene Umsetzung der Work-Life-Balance gefördert werden. Weiterlesen

Neuromarketing: Revolutionäres Marketing-Konzept oder Verbraucher-Manipulation?

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Neuromarketing ist ein relativ neues Gebiet im Marketing. Beim Neuromarketing werden zu Studienzwecken sensomotorische, kognitive und affektiven Reaktion auf Marketing-Stimuli einer überprüfbaren Messung zugeführt. Anders als bei herkömmliche Marketing-Untersuchungen behauptet man, dass Neuromarketing zu besser überbaren Ergebnissen führt. Dies ist auch ein Ansatz für Kritik am Neuromarketing, denn man vermutet hier einen verstärkten Ansatz zur Verbraucher-Manipulation.

Methoden beim Neuromarketing

Oft wird beim Neuromarketing die funktionelle Magnetresonanztomographie eingesetzt, um Aktivität in Teilen des Gehirns während simulierter Kaufentscheidungen zu messen und darzustellen. Weiterlesen

Etikette fürs soziale Netz im Internet

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Etikette: das sind soziale Verhaltensregeln, die man zwar nicht einhalten muss, deren Übertretung aber für einen selbst unangenehme Folge haben kann. Wer z.B. in der europäischen Tischkommunikationen typische Essgeräusche von sich gibt, der verstößt gegen die Etikette und wird dann als ungehobelt eingeschätzt.

Schon lange ist bekannt, dass es auch eine Internet-Etikette gibt oder geben sollte. In Zeiten von Social Media und Web 2.0 sollten diese Regeln der Internet-Etikette beachtet und auf soziale Kommunikationsprozesse erweitert werden. Weiterlesen

Die Psychologie des Überzeugens

Robert B. Cialdini ist ein sehr bekannter Sozialpsychologie und er hat mit dem immer neu aufgelegten Lehrbuch „Die Psychologie des Überzeugens“ sowohl Laien wie Fachleute davon überzeugt, dass man mit Sozialpsychologie viel Wissen über das Wirksamwerden unscheinbarer Faktoren gewinnen kann. Deshalb ist „Die Psychologie des Überzeugens“ ein Lehrbuch für alle, die sich und ihren Mitmenschen auf die Schliche kommen wollen.
Die FAZ ist zu Recht der Meinung, dass es Cialdini gelingt, persönliche Erfahrungen aus Verkäufer-Schulungen und Polizeimaßnahmen mit modernen Erkenntnissen der experimentellen Psychologie zu verbinden. Die Psychologie des Überzeugens ist ein Ziel, das hohe Ansprüche zu erfüllen hat.

Man kann leicht und häufig Opfer der Manipulation durch andere werden, Robert B. Cialdini zeigt in seinem Lehrbuch Die Psychologie des Überzeugens auf, wie die Psychologie des Überzeugens im Detail funktioniert. Weiterlesen

Sozialpsychologie. Workbook

Wenn man einen komprimierten, aber zugleich fundierten Überblick über eine Vielfalt von klassischen sozialpsychologischen Denktraditionen, bekommen will, dann greift man möglicherweise zu diesem Buch. Es geht hier auch um Theorien und Befunde. Es gibt viele Interessenten, die gerne herausbekommen wollen, was Sozialpsychologie ist und wie Sozialpsychologen denken. Und auf tausendseitige Bücher möchten sie nicht zurückgreifen, obwohl diese durchaus mit vielen plastischen Beispielen punkten können.

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Kognitive Dissonanz

Nach Ansicht vieler Sozialpsychologen ist die Aufrechterhaltung eines stabilen und positiven Selbstbildes ein sehr bestimmendes Handlungsmotiv von Menschen. Sozialpsychologische Theorien der „Kognitiven Dissonanz“ beschäftigen sich mit der Frage, was passiert, wenn diese Selbstbild dadurch in Frage gestellt wird, dass Verhaltensweisen bewusst werden, die im Widerspruch zu diesem Selbstbild stehen. Dabei stehen dann beim Konzept Kognitive Dissonanz zwei Kognitionen in einem Gegensatz:

  1. Die Kognition, die zum Selbstbild gehört und
  2. die Kognition, die das eigene Verhalten wahrnimmt.

Grundlegend gehen die Ideen zur Kognitiven Dissonanz auf den Sozialpsychologien Leon Festinger zurück. Dieser hatte zunächst aber nur darauf abgestellt, dass Kognitive Dissonanz dann entsteht, wenn zwei beliebige Kognitionen in einen Konflikt geraten. Demgegenüber betont der Sozialpsychologe Elliot Aronson in seinem Standardwerk „Sozialpsychologie“, dass vor allem dann Kognitive Dissonanz eintritt, wenn man gewahr wird, dass die eigenen Verhaltensweisen mit dem eigenem Selbstkonzept nicht mehr übereinstimmen. Aronson geht mit anderen davon aus, dass das Selbstkonzept überwiegend durch die Vorstellung bestimmt ist, dass man als Mensch erfolgreich und integer dabei ist, wenn man sein eigenes Leben gestaltet. Weiterlesen