Postmoderner Totalitarismus

Ausriss: taz von heute https://taz.de/Solidaritaet-mit-Protesten-in-Georgien/!6188255&s=Schl%C3%B6gel/

Ausriss: taz von heute https://taz.de/Solidaritaet-mit-Protesten-in-Georgien/!6188255&s=Schl%C3%B6gel/

Der Begriff „postmoderner Totalitarismus“ taucht in der jüngsten Debatte um Russland erneut auf. So äußert sich den Osteuropa-Historiker Karl Schlögel, der das gegenwärtige Herrschaftssystem in Russland als postmodernen Totalitarismus charakterisiert. Gemeint ist damit ein Regime, das einerseits an klassische totalitäre Traditionen anknüpft, zugleich aber mit zeitgenössischen, medial hochgradig flexiblen Formen von Propaganda und Desinformation operiert. Wer sich mit der wechselhaften Geschichte der beiden Begriffe Postmodern und Totalitarismus etwas auskennt, der stellt sich mit dem heutigen Taz-Artikel natürlich die Frage, wie treffend denn diese plakative Zuschreibung sein kann, wenn innerhalb der Sozialwissenschaften keine Einigkeit vorliegt, was Postmodern oder Totalitarismus eigentlich bedeuten soll oder kann. 

In dem Artikel der Taz zu Schlögels postmodernen Totalitarismus Begriff wird diese Diagnose im Kontext einer Preisverleihung in Georgien aufgegriffen und knapp skizziert. Schlögel betont, wie das russische Regime ein ideologisch-kulturelles „Hybrid“ konstruiert, in dem sich Elemente orthodoxer Religion, imperialer Geschichtsbilder und antiwestlicher Rhetorik überlagern. Eine zentrale Rolle spielt dabei die systematische Verwischung der Grenze zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Realität und Fiktion: Nicht mehr die eine verbindliche Doktrin steht im Vordergrund, sondern ein zynischer Umgang mit widersprüchlichen Narrativen, der jede stabile Orientierung untergräbt. Weiterlesen

Fake News

Fake News

Fake News

Fake News (auf deutsch: gefälschte Nachrichten) sind absichtlich erstellte und verbreitete Falschinformationen, die meist in Form von Online-Artikeln, Social-Media-Beiträgen, Bildern oder manipulierten Videos (Deep Fakes) auftreten. Sie zielen darauf ab, Meinungen zu beeinflussen bzw. zu manipulieren, Verunsicherung zu stiften oder wirtschaftliche Gewinne durch Klicks zu generieren.

Du kannst Falschmeldungen im Internet zu erkennen, wenn du folgende Prüfschritte ganz oder teilweise in deine Recherchen einbauts:

  • Quellen-Check: z.B. Impressum prüfen. Seriöse Nachrichtenportale haben eine klare Anbieterkennzeichnung.
  • Inhalts-Vergleich: Über Google und seriöses KI-Tools (z.B. Perplexity) nach alternativen seriösen Quellen suchen.
  • Bilderrückwärtssuche: Ein Fake Bild kann man oft dadurch entlarven, wenn man nach ähnlichen Bildern sucht. Leider ist die russisches Suchmaschine Yandex hierin besonders stark.
  • Faktenchecker nutzen: Unabhängige Plattformen wie das Recherchezentrum Correctiv oder der Faktenfinder der Tagesschau erkennen aktuelle Falschmeldungen systematisch.

Siehe auch: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320271/fake-news/

Was ist eigentlich ein Online-Journalist?

Journalistische Tätigkeiten werden zunehmend auch online (also im Internet) wirksam. Das kann zum einen daran liegen, dass bisherige Offline-Publikationen ihre Artikel und Beiträge mehr oder weniger unverändert ins Internet stellen und damit online verfügbar machen. Oder es werden neue journalistische Angebote von vorneherein nur für das Internet entwickelt. Dieses ist vor allem für die Bloggerszene relevant, die seit einigen Jahren auf großes Interesse stößt und mit guten journalistischen Beiträgen auf sich aufmerksam macht.

Aber nicht jeder Blogger ist Online-Journalist, denn als Journalist hat man gewisse Ansprüche gegenüber seiner publizistischen Tätigkeit zu erfüllen. So sollte auch ein Online-Journalist eine umfassende Recherche betreiben, bevor er Artikel veröffentlich. Auch ein Online-Journalist sollte unparteiisch berichten, insofern er auch relevante Punkte zu benennen hat, die seiner Sichtweise widersprechen. Schließlich sollte der Online-Journalist die Menschenwürde wahren, was z.B. bedeutet, dass er bei Fotos die berechtigten Interessen der Abgebildeten zu wahren hat. Weiterlesen

Journalist

Die Berufsbezeichnung Journalist ist in Deutschland nicht geschützt. Das hat auch seinen guten Grund, denn es soll ja nicht der Staat darüber entscheiden, wer denn das Privileg der Pressefreiheit für sich beanspruchen kann. Diese Pressefreiheit (inzwischen eigentlich ein antiquierter Begriff, denn viele Journalisten arbeiten überwiegend oder ausschließlich für online-Medien oder andere papierfreie Medien, benötigen also keine Presse mehr) ergibt sich aus der Meinungsfreiheit gemäß Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Weiterlesen

Online-Journalist

Journalistische Tätigkeiten werden zunehmend auch online (also im Internet) wirksam. Das kann zum einen daran liegen, das bisherige Offline-Publikationen ihre Artikel und Beiträge mehr oder weniger unverändert ins Internet stellen und damit online verfügbar machen. Oder es werden neue journalistische Angebote von vorne herein nur für das Internet entwickelt. Dieses ist vor allem für die Bloggerszene relevant, die seit einigen Jahren auf großes Interesse stößt und mit guten journalistischen Beiträgen auf sich aufmerksam macht.

Aber nicht jeder Blogger ist Online-Journalist, Weiterlesen

Welche Online Artikel werden an wen per E-Mail weiterempfohlen?

Online Artikel: Das sind journalistische Artikel auf journalistischen Websites, die per E-Mail empfohlen werden können. Viele Online-Magazine bieten es an, dass man ihre Online Artikel an Freunde oder Kollegen per E-Mail weiterempfehlen kann. Eine amerikanische Untersuchung über Online Artikel hat ergeben, dass eher positiv emotionale Online Artikel weiterempfohlen werden und dass überwiegend Freunde und Familienangehörige die E-Mail-Empfänger der Online Artikel sind.

Zwei Psychologen haben für ihre Untersuchung zu Online Artikeln das Verhalten der Online Nutzer bei der New York Times untersucht. Die Online Artikel wurden von unabhängigen Lesern auf einer Skale zwischen emotional und informativ eingeordnet. Weitere Informationen zu den Online Artikeln ergänzten die Recherche. Weiterlesen

Artikel schreiben

In einem Beitrag zum Thema Artikelverzeichnisse hatte ich mich mit den Vorteilen für Autor und Artikelverzeichnissen beschäftigt. Hierzu zählt auch die Reputations-Förderung. Allerdings reicht diese Förderung der Reputation vielen Autoren nicht. Sie wollen für das Artikel schreiben auch einen weiteren Mehrwert bekommen. Ein Vorteil, den das Artikelverzeichnis bieten kann, sind die bei Google und Co. umstrittenen externen Links. Das Artikelverzeichnis bietet dem Autor für das Artikel schreiben beispielsweise die Möglichkeit, einen oder auch mehr externe Links im Artikel unterzubringen. Möglich wäre auch der Hinweis auf ein Produkt oder eine Dienstleistung, die auf dem Markt angeboten wird und für den Leser interessant ist. Weiterlesen

Fahrrad FrühjahrsCheck: Fahrrad hält länger, weil es beim FrühjahrsCheck gepflegt wird

Jetzt ist das Frühjahr auch schon etwas älter. Doch es nie zu spät für den Fahrrad FrühjahrsCheck. Denn nach einem langen Winter sollte man prüfen, ob das eigene Fahrrad noch fahrtüchtig ist und es auf neue und schwierige Aufgaben vorbereiten. 

Mit den steigenden Temperaturen im gegenwärtigen Monat sind viele motiviert, wieder öfters mit dem Fahrrad zu fahren. Manche nehmen das Fahrrad jetzt aus dem Keller und sollten daher genau prüfen, ob noch alles in Ordnung ist. Meist geht der Fahrrad-Check von einem Prüfen des Luftdrucks aus. Hier sollte man nicht unbedingt nur den Daumen nehmen. Weiterlesen