Mit dem E-Bike an die Nordseeküste: Warum Komfort rund 500 Euro kostet

Wer mit dem eigenen E-Bike eine Woche Urlaub an der Nordseeküste machen will, steht schnell vor einer einfachen, aber teuren Entscheidung: Bahn oder Auto. Auf den ersten Blick wirkt die Bahn vernünftig, vielleicht sogar elegant. Doch wenn man genauer rechnet und den eigenen Komfort mit einbezieht, landet man schnell bei einer anderen Lösung: Mietwagen, Anhängerkupplung, Fahrradträger, und die beiden eigenen E-Bike einfach mitnehmen. Am Ende kostet uns dieser Komfortvorteil ungefähr 500 Euro mehr als die naheliegende Bahnvariante.

Ausgangslage: mitten in Deutschland z.B. Köln oder Bonn, Ziel Nordseeküste für eine Woche für uns als Paar

Die Ausgangslage ist eigentlich klar. Für eine Woche Urlaub in Emden oder Greetsiel oder an einem ähnlichen Ziel an der Nordseeküste oder auf einer ostfriesischen Insel braucht man vor allem Mobilität, Verlässlichkeit und sein eigenes Rad. Vor Ort soll das Auto nicht mehr groß bewegt werden, sondern nur die Hin- und Rückfahrt leisten. Genau deshalb lohnt sich die Rechnung überhaupt: Nicht der Mietwagen als solcher steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, ob wir unseren eigenen E-Bike komfortabel und ohne Theater mitnehmen können.

Ein weltweit aktiver Anbieter macht es nicht nur teuer, sondern auch umständlich

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Schuldenbremse, Nordbrücke, Mehrheiten: Warum Zögern alles immer teurer macht

taz zur Schuldenbremse

taz zur Schuldenbremse

Ein Taz-Artikel vom 9. Juli 2026 über die gescheiterte Regierungskommission zur Reform der Schuldenbremse ist mehr als nur eine weitere Meldung aus dem Berliner Politikbetrieb. Zunächst hatte ich überhaupt nicht verstanden, warum es geht. Hatte nicht der Deutsche Bundestag noch in seiner alten Besetzung eine verfassungsändernde Reform der Schuldenbremse beschlossen und damit dem zukünftigen Bundeskanzler Merz bereits vor seiner Wahl die Chance gegeben, jetzt endlich die notwendigen Sanierungs-Aufgaben anzugehen? Anscheinend hat das nicht gereicht, die neuen Regierungsparteien haben eine Kommission gegründet, um die Schuldenbremse nachhaltig zu reformieren und jetzt meldet die taz, dass diese Kommission auf der Stelle tritt.

Das verweist auf ein Problem, das längst sichtbar ist: Deutschland braucht enorme Investitionen, aber die politischen und verfassungsrechtlichen Hürden für deren Finanzierung werden eher größer als kleiner, was anscheinend dem Finanzminister klarer ist, als seinem Chef oder den normalen Parlamentariern.

Genau deshalb ist die Frage wie wir die unsinnige schwarze Null loswerden, nicht erledigt, sondern bleibt akut. Wer heute zögert, verschärft morgen nicht nur den Investitionsstau, sondern auch das Mehrheitsproblem, denn so wie es jetzt aussieht, bekommen alle gegenwärtig die Regierung tragenden Parteien bei der nächsten Bundestagswahl herbe Abzüge von Stimmen.

Die Frage zum Umgang mit der Schuldenbremse ist immer noch nicht gelöst

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CDU: Deutschlandticket statt Mobilitätsgeld …

… mehr Kontrolle oder weniger Freiheit?

In den Medien wird aktuell über einen „CDU-Plan“ diskutiert: Bürgergeld-Empfänger sollen künftig kein Geld für Mobilität mehr bekommen, sondern ein Deutschlandticket als Sachleistung. In machen Medien klingt nach einem strengen Zentralplan der gesamten Partei — ist aber keiner. Es handelt sich um einen Vorstoß einzelner CDU-Politiker und Fraktionen, der in internen Papieren und regionalen Diskussionen kursiert und noch gar nicht feststeht.

Was ungefähr angedacht wird

Der aktuelle Regelbedarf enthält für Alleinstehende einen Mobilitätsanteil von etwa 50,49 Euro. Die Idee der Befürworter: Dieses Geld wird nicht mehr ausgezahlt, sondern Betroffene erhalten direkt ein Deutschlandticket. Begründet wird das mit zweckgebundenerer Nutzung und weniger Schwarzfahren.

Warum das kein „Geheimplan“ ist

Der Vorschlag kommt von konkreten CDU-Politikern (unter anderem aus NRW und kommunalen Verkehrsverbünden), wurde in Medien diskutiert und wird geprüft — ist aber kein Parteibeschluss und keine abgesprochene Dateilline. Ob und wie eine gesetzliche Umsetzung möglich wäre, ist offen. Rechtliche, haushalterische und praktische Fragen sind noch ungeklärt.

Vor- und Nachteile des Konzepts

Vorteile Nachteile
Zielgerichtete Nutzung für Mobilität Kostenlücke: Ticket (~63 €) liegt über dem Mobilitätsanteil (~50 €)
Weniger Schwarzfahren, stabilere ÖPNV-Einnahmen Flexibilitätsverlust für Betroffene: Geld wird zu Sachleistung
Mögliche Vereinfachung bei Sozialtickets Regionale Unterschiede werden ignoriert (ländlicher Raum, Schichtarbeit)

Nur eine Schwäche ist die finanzielle Lücke: Das Ticket kostet mehr als die bisherige Pauschale, sodass Empfänger selbst draufzahlen müssten oder Mehrbedarf beantragen müssten. Falls sie überhaupt ein Deutschlandticket bekommen und nicht auf regionale Lösungen beschränkt bleiben.

Das Hauptproblem: weniger Verfügungsgewalt über Mobilität

Das entscheidende Problem ist die Einschränkung der Selbstbestimmung. Wer bisher das Mobilitätsbudget auch für Pflege, Reparatur oder Teilfinanzierung eines (E-)Bikes nutzte oder andere Lösungen zur Gestaltung seiner Mobilität bevorzugte , muss künftig mit einem ÖPNV-Ticket vorliebnehmen. Ein Bürgergeld-Empfänger, der mit einem E-Bike mobil ist, hat dann weniger Geld, um sein E-Bike zu pflegen oder Rücklagen für eine Neuanschaffung zu bilden. Langfristig sinken so die eigene Mobilitätsmöglichkeiten.

Das Modell läuft darauf hinaus, verfügbares Einkommen in Sachleistung umzuformulieren — und damit die Freiheit der Betroffenen einzuschränken, eigene Prioritäten zu setzen.

Fazit: Nicht im Sinne Flexibilität, Grundeinkommensbezieher sollen genervt werden

Der Vorschlag ist nicht sonderlich flexibel. Indem man den Mobilitätsanteil in ein verpflichtendes Ticket umwandelt, wird die individuelle Verfügungsgewalt eingeschränkt und die Fähigkeit, eigene Mobilitätsstrategien (z. B. Bike-Anschaffung) zu finanzieren, ausgehöhlt. Aus sozial- und verkehrspolitischer Sicht können Sachleistungen Vorteile haben, doch dieses Modell respektiert die Selbstbestimmungsbedürfnisse der Betroffenen zu wenig.

Quellen & weiterführende Links

Fahrrad FrühjahrsCheck: Fahrrad hält länger, weil es beim FrühjahrsCheck gepflegt wird

Jetzt ist das Frühjahr auch schon etwas älter. Doch es nie zu spät für den Fahrrad FrühjahrsCheck. Denn nach einem langen Winter sollte man prüfen, ob das eigene Fahrrad noch fahrtüchtig ist und es auf neue und schwierige Aufgaben vorbereiten. 

Mit den steigenden Temperaturen im gegenwärtigen Monat sind viele motiviert, wieder öfters mit dem Fahrrad zu fahren. Manche nehmen das Fahrrad jetzt aus dem Keller und sollten daher genau prüfen, ob noch alles in Ordnung ist. Meist geht der Fahrrad-Check von einem Prüfen des Luftdrucks aus. Hier sollte man nicht unbedingt nur den Daumen nehmen. Weiterlesen

Warum Predictive Analytics das nächste große Ding im Marketing werden könnte

Predictive Analytics, das klingt ziemlich amerikanisch und wer will schon was mit den perfekten Manipulatoren jenseits des Atlantiks zu tun haben? Wörtlich übersetzt bedeutet Predictive Analytics „voraussagende Analyse“. Es wäre toll für Marketing-Verantwortliche, wenn sie voraussagen könnten, welche Effekte und Ergebnisse mit einer bestimmten Unternehmensstrategie verbunden sind. Big Data macht es möglich: Predictive Analytics (wie sie beispielsweise von dastani.de angeboten wird) sollte es über die Verwendung von Statistik, Data Mining, maschinellem Lernen und Modellierung aktueller und zukünftiger Welten möglich machen, dass man die Zukunft etwas besser abschätzen kann. Wie ist das Potential für entsprechende Vorgehensweisen und wie kann man sich pramatisch darauf beziehen? Weiterlesen

Ökologischer Fußabdruck: Warum es FALSCH ist, den Einzelnen für die ökologische Zukunft in Verantwortung zu nehmen

Neulich saß ich ganz stolz mit meinem Freund Michael auf meiner neuen Terrasse. Zufrieden wies ich darauf hin, dass ich wegen der besseren Haltbarkeit als Holzboden Tropenholz hatte verlegen lassen. Michael verzog das Gesicht: Bei sich habe er einheimischer Hölzer verlegen lassen, man sollte auch an seinen ökologischen Fußabdruck denken. Betroffen dachte ich an all die schönen Wälder, die wegen der vielen Terrassenbretter und der vielen Gartenmöbel abgeholzt werden müssen. Doch war mein schlechtes Gewissen wirklich angemessen? Weiterlesen

Immobilie und Spekulationssteuer

Amazon-Link Steuern sparen

Immobilie und Spekulationssteuer beinhalten eine interessante Fragestellung. Eine Immobilie hat deutliche Vorteile, insbesondere wenn man sie mehr als 10 Jahre hält. Dieser Zeitraum ist auch als Spekulationsfrist zu kennzeichnen. Denn ansonsten könnte die Spekulationssteuer für die Immobilie, den Wertertrag minimieren. Um die Spekulationssteuer auf Immobilien zu vermeiden, sollte man die Immobilie mindestens 10 Jahre über die Spekulationsfrist hinaus halten. Die Spekulationsfrist Immobilien liegt deshalb bei zehn Jahren, damit nicht durch zu kurze Fristen, die Spekulationsfrist als Motivation den Grundstücksmarkt belastet.

Dies gilt insbesondere weil für andere Geldanlageformen als die Immobile die Spekulationsfrist für Wertpapiergeschäfte abgeschafft ist. Weiterlesen

Immobilien und Steuern

Wer Immobilien erwirbt, der macht sich auch Gedanken um die Steuern. Denn Steuern zahlen, dass ist nicht bei jedem beliebt. Steuern sparen mit Immobilien ist deshalb ein wichtiges Thema, wie man auch an diversen Buchmarktveröffentlichungen erkennt. Interessant ist das Sparen von Steuern durch Immobilien vor allem für Vermieter; aber auch für Selbstnutzer der Immobilien gibt es Möglichkeiten, um Steuern zu sparen. Weiterlesen

Identitätsdiebstahl im Web 2.0

Amazon-Link-Indentitäsdiebstahl

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Durch das Internet ist manches einfacher geworden; allerdings auch vieles, was einem zum Schaden gereichen kann. Das Problem Identitätsdiebstahl wird aber durch Web 2.0 (Internet zum Mitmachen) immer gravierender, denn wer mit seinem echten Namen und echten Angaben (Adressen, Alter, weitere persönliche Infos) im Internet aktiv ist, der geht auch das Risiko vom Identitätsdiebstahl ein. Andere bemächtigen sich mittels Identitätsdiebstahl seiner Identität und führen in seinem Namen Transaktionen durch, die früher oder später zu seinen Nachteil werden können. Weiterlesen

Mit der Arbeitnehmerpauschale Geld sparen

Wer als Arbeitnehmer abhängig beschäftigt ist, kann sogenannte Werbungskosten bei der Einkommenssteuer-Erklärung geltend machen. Dies gilt auch dann, wenn man nur eine geringe Beschäftigung ausübt. Wie man hier Geld mit der Arbeitnehmerpauschale sparen kann, habe ich schon bei dir-info.de vor längerer Zeit erläutert. Weiterlesen