Ein Hund auf einem Skateboard, ein Schloss in den Wolken: Bildgeneratoren verwandeln kurze Beschreibungen in erstaunliche Bilder. Aber wie macht ein Computer das? Der Schlüssel heißt Lernen– aus sehr vielen Beispielen.
Bei klassischer Software legen Programmierer fest, was der Computer tun soll. Bei künstlicher Intelligenz geben sie dagegen Beispiele und ein Lernziel vor. Ein neuronales Netz – ein Rechenmodell mit vielen miteinander verbundenen Verarbeitungseinheiten – passt seine inneren Einstellungen so lange an, bis seine Ergebnisse besser zum Lernziel passen. Später soll es auch mit neuen Eingaben zurechtkommen.
Dafür gibt es unterschiedliche Lernverfahren: Beim überwachten Lernen werden passende Antworten vorgegeben. Beim unüberwachten Lernen sucht das System nach Strukturen in den Daten. Hinzu kommt selbstüberwachtes Lernen: Dabei entsteht die Lernaufgabe aus den Daten selbst. Für Bildgeneratoren ist beispielsweise das gezielte Verrauschen von Bildern eine solche Aufgabe – das ursprüngliche Bild ist bereits bekannt. Weiterlesen

