Sparen ja — aber bitte ohne Lebenszeit-Märchen

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Dieser Focus-Artikel ist interessant, er zeigt auf, dass man mit konsequent eingehaltener Sparquote viel gewinnen kann, allerdings taugt das Konzept nicht zur Universalformen für jede und jeden, um insgesamt am Todestag zum maximalen Erfolg gekommen zu sein. https://www.focus.de/finanzen/boerse/wie-unscheinbare-ausgaben-sie-jahrzehnte-ihres-lebens-kosten_c3365bf7-3584-4606-af09-3a54d490796a.html

Der Focus-Artikel hat einen wichtigen Punkt. Wer heute bewusst spart, gewinnt morgen Freiheit: mehr Puffer, mehr Gelassenheit, mehr Optionen. Das ist die eigentlich starke Botschaft des Textes, und die überzeugt mich auch. Wer seine Ausgaben im Griff hat, muss nicht jeden Job, nicht jede Entwicklung und nicht jede Zumutung einfach hinnehmen.

Genau deshalb ist der Artikel in seiner Grundtendenz richtig. Er erinnert daran, dass Konsum nicht nur eine Frage des Geldes ist, sondern auch der Prioritäten. Ein kleinerer dauerhafter Lebensstandard kann tatsächlich bedeuten, dass man schneller handlungsfähig wird. In diesem Sinn ist Sparen keine Askese, sondern eine Form von Selbstbestimmung. 

Problematisch wird der Beitrag dort, wo aus einer nützlichen Faustregel ein scheinbar exaktes Lebenszeitmodell gemacht wird. Weiterlesen

Ist die „Neue Selbständigkeit“ schon veraltet, bevor sie überhaupt wirksam werden kann?

Vor ungefähr vier Monaten gab es ein paar Tage helle Aufregung, weil die verantwortliche Berliner Politik so wirkte, als ob man ein jahrzehntealtes Problem kurzfristig lösen könnte. Das Problem heißt „Scheinselbständigkeit“ und die Lösung sollte sein „neue Selbständigkeit“. Nun hört man nichts mehr davon, vielleicht haben die Verantwortlichen in Berlin die Sache schon längst vergessen? Eine aktuelle Recherche, auch mit Hilfe von sogenannter künstlicher Intelligenz (hier perplexity.ai) zeigt, dass dem nicht so ist. Allerdings zeigt das Recherche-Werkzeug auch, dass für eine kurzfristige oder mittelfristig umsetzbare neue Selbstständigkeit kaum eine Chance besteht.

Wird es keine „neue Selbständigkeit“ geben, weil man in Berlin andere Baustellen zu bearbeiten hat?

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Gebraucht kaufen: Wann ist ein Preisvorschlag wirklich fair?

Anwendung der Heuristik Hälfte von der Hälfte

Anwendung der Heuristik Hälfte von der Hälfte

Beim Kauf gebrauchter Dinge steht man heute oft vor einer einfachen, aber wichtigen Frage: Wie viel ist ein Artikel noch wert, wenn er nicht mehr neu ist? Früher war das schwerer zu beantworten, weil es fast nur zwei Welten gab: neu mit voller Absicherung oder privat gebraucht ohne jede Sicherheit. Heute hat sich der Markt verändert. Zwischen diesen Polen gibt es immer häufiger generalüberholte, geprüfte oder wie neue angebotene Geräte mit Garantie und Rückgabemöglichkeit.

Genau dadurch lässt sich der Wert eines Gebrauchtartikels viel besser einordnen als früher. Denn ein Preis ist nicht nur eine Frage des Zustands, sondern auch der Sicherheit beim Kauf. Wer neu kauft, bekommt nicht nur das Gerät, sondern auch Garantie, Gewährleistung und Rückgaberecht. Wer gebraucht kauft, verzichtet darauf meist ganz oder teilweise. Daraus ergibt sich eine einfache Überlegung: Je weniger Absicherung ein Angebot bietet, desto niedriger muss der Preis sein.

Warum sich der Markt verändert hat

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refurbished

Nicht neu, sondern gebraucht, aber mit Rückgabemöglichkeit und Garantie bzw. Gewährleistung vom Verkäufer, der meist ein Händler ist, also mehr Verpflichtung gegenüber dem Käufer hat, als ein Privatmann.

Scannerkassen: Kundenfreundliche Überwachung – aber nur wenn die Schlangen ganz lang werden

KI-Bild: Leere bei den Scannerkassen

KI-Bild: Leere bei den Scannerkassen

Im REWE in der Bonner Altstadt, in der Heerstraße, habe ich heute etwas erlebt, das ich für ziemlich bezeichnend halte. Dort gibt es ungefähr zwei bediente Kassen und außerdem ungefähr fünf Scannerkassen, also genau jene Selbstbedienungslogik, die außen nach Tempo und Modernität aussieht, in der Praxis aber erstaunlich streng geregelt ist.

Ich stand zunächst ganz normal in der Schlange, die bei mir nicht besonders lang war. Ich zahle nämlich am liebsten direkt an der Kasse und will mich nicht durch die Menüs der Scannerkassen quälen. Das mag für meine Generation noch typisch sein, während jüngere Leute offenbar häufiger zu den Scannerkassen eilen. Vor einigen Wochen fiel mir schon auf, dass diese Scannerkassen nur unter Aufsicht benutzt werden dürfen: Ein Mitarbeiter kontrolliert den Bereich, und eine Art Barriere wird nur dann geöffnet, wenn sich an den bedienten Kassen längere Schlangen bilden.

Damals fragte ich einen Mitarbeiter, warum das so gehandhabt werde. Seine Antwort war schlicht: An den Scannerkassen werde zu viel „Schwund“ gemacht, also zu viel falsch oder ungenau gescannt. Es soll sogar Leute geben, die „vergessen“ die Spare-Rips einzuscannen, was dann Schwund von 7,99 bedeutet. Deshalb wolle man die Scannerkassen nur dann freigeben, wenn die normalen Kassen noch nicht ausgelastet sind. Schon das fand ich bemerkenswert: Eine Technik, die eigentlich Entlastung bringen soll, wird vorsorglich eingebremst. Als ehemaliger Betriebsrat fand ich die Idee gar nicht schlecht, so sichert man Arbeitsplätze … Weiterlesen

Mit dem E-Bike an die Nordseeküste: Warum Komfort rund 500 Euro kostet

Wer mit dem eigenen E-Bike eine Woche Urlaub an der Nordseeküste machen will, steht schnell vor einer einfachen, aber teuren Entscheidung: Bahn oder Auto. Auf den ersten Blick wirkt die Bahn vernünftig, vielleicht sogar elegant. Doch wenn man genauer rechnet und den eigenen Komfort mit einbezieht, landet man schnell bei einer anderen Lösung: Mietwagen, Anhängerkupplung, Fahrradträger, und die beiden eigenen E-Bike einfach mitnehmen. Am Ende kostet uns dieser Komfortvorteil ungefähr 500 Euro mehr als die naheliegende Bahnvariante.

Ausgangslage: mitten in Deutschland z.B. Köln oder Bonn, Ziel Nordseeküste für eine Woche für uns als Paar

Die Ausgangslage ist eigentlich klar. Für eine Woche Urlaub in Emden oder Greetsiel oder an einem ähnlichen Ziel an der Nordseeküste oder auf einer ostfriesischen Insel braucht man vor allem Mobilität, Verlässlichkeit und sein eigenes Rad. Vor Ort soll das Auto nicht mehr groß bewegt werden, sondern nur die Hin- und Rückfahrt leisten. Genau deshalb lohnt sich die Rechnung überhaupt: Nicht der Mietwagen als solcher steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, ob wir unseren eigenen E-Bike komfortabel und ohne Theater mitnehmen können.

Ein weltweit aktiver Anbieter macht es nicht nur teuer, sondern auch umständlich

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Top-Aktuell: Dr. Guido Westerwelle zur Schuldenbremse und zur Bundesregierung

Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir sind beunruhigt darüber, dass die SPD schrittweise von dem politischen Ziel abrückt, ohne Schulden künftig die öffentlichen Staatsfinanzen zu regeln. Wir wollen raus aus dem Schuldenstaat. Hierzu haben wir überparteilich etwas vereinbart. Wenn das für die Regierungsparteien nicht mehr gilt, dann können auch die Regierungsparteien nicht erwarten, dass wir uns daran beteiligen. Wir sind der Überzeugung, dass diese Politik zu Lasten der jungen Generation ein Ende haben muss, und dementsprechend werden wir unseren Weg fortsetzen in Richtung Schuldenbegrenzung, solider Staatsfinanzen.

Wenn die Regierungsparteien sich jetzt davon abseilen, dann müssen wir das zur Kenntnis nehmen, und dann ist das ganze Projekt auch gefährdet.

Wir haben selten bei einem so wichtigen Vorgang ein so heilloses Durcheinander innerhalb einer Regierung erlebt. Es weiß ja eigentlich in der Regierung keiner mehr, was der Kabinettskollege vorhat.

Das alles ist Ausdruck von Wahlkampf, aber nicht mehr von seriöser Problemlösung. (Zitatende)

Der Text wurde von mir leicht gekürzt. Der Fettdruck ist auch von mir.

Immobilie und Spekulationssteuer

Amazon-Link Steuern sparen

Immobilie und Spekulationssteuer beinhalten eine interessante Fragestellung. Eine Immobilie hat deutliche Vorteile, insbesondere wenn man sie mehr als 10 Jahre hält. Dieser Zeitraum ist auch als Spekulationsfrist zu kennzeichnen. Denn ansonsten könnte die Spekulationssteuer für die Immobilie, den Wertertrag minimieren. Um die Spekulationssteuer auf Immobilien zu vermeiden, sollte man die Immobilie mindestens 10 Jahre über die Spekulationsfrist hinaus halten. Die Spekulationsfrist Immobilien liegt deshalb bei zehn Jahren, damit nicht durch zu kurze Fristen, die Spekulationsfrist als Motivation den Grundstücksmarkt belastet.

Dies gilt insbesondere weil für andere Geldanlageformen als die Immobile die Spekulationsfrist für Wertpapiergeschäfte abgeschafft ist. Weiterlesen

Immobilien und Steuern

Wer Immobilien erwirbt, der macht sich auch Gedanken um die Steuern. Denn Steuern zahlen, dass ist nicht bei jedem beliebt. Steuern sparen mit Immobilien ist deshalb ein wichtiges Thema, wie man auch an diversen Buchmarktveröffentlichungen erkennt. Interessant ist das Sparen von Steuern durch Immobilien vor allem für Vermieter; aber auch für Selbstnutzer der Immobilien gibt es Möglichkeiten, um Steuern zu sparen. Weiterlesen

Mit der Arbeitnehmerpauschale Geld sparen

Wer als Arbeitnehmer abhängig beschäftigt ist, kann sogenannte Werbungskosten bei der Einkommenssteuer-Erklärung geltend machen. Dies gilt auch dann, wenn man nur eine geringe Beschäftigung ausübt. Wie man hier Geld mit der Arbeitnehmerpauschale sparen kann, habe ich schon bei dir-info.de vor längerer Zeit erläutert. Weiterlesen