… denn er scheitert bereits an der Straßenverkehrsordnung (STVG). Das hier ist die Geschichte hinter dieser absurden Behauptung. Der Bonner Oberbürgermeister heißt wie der Gott, das ist dumm für ihn, aber noch dümmer für ihn ist, dass er daran glaubt, wie Gott allmächtig und allwissend zu sein, möglicherweise wird im aber Menschenwerk, die deutsche STVG, zum Verhängnis werden. Weiterlesen
Monat: Juni 2026
Arbeitsrechtliche Konflikte bei der staatlichen Erwachsenenbildung
Nur wenige wissen es, aber für die betroffenen Lehrkräfte ist es seit Jahren oder Jahrzehnten ein großes Problem: Öffentlich finanzierte Einrichtungen der Erwachsenenbildung (z.B. staatliche Volkshochschulen oder private Bildungsträger) beschäftigen sogenannte Honorarkräfte, also Dozenten oder Kursleiter, die keinen Arbeitsvertrag, sondern einen Dienstvertrag gemäß dem Paragrafen 611 und folgende des Bürgerlichen Gesetzbuches. Sie sind Honorarkräfte (auch Vertrag über freie Mitarbeit genannt), was nichts anders bedeutet, dass sie formal juristisch wie Selbstständige angesehen werden, also nicht über die Vor- und Nachteile von Arbeitnehmertätigkeit verfügen können.
Inzwischen haben Bildungs- und Sozialpolitiker das Problem auf dem Schirm, aber es wird immer unklarer, wie eine Lösung aussehen könnte. Weiterlesen
Autoren-Relevanz einschätzen, ohne eine Zeile vom Autor zu lesen?
… wie man Autoren-Relevanz einschätzt, ohne eine Publikation vom Autor zu lesen – und warum Detailtiefe in der Recherche den Relativismus der Philosophie widerlegen kann.
Ein bekanntes Bonner Print-Medium berichtete kürzlich über einen jungen Autor, der an der Universität hier studiert und gleichzeitig mehrere Bücher auf dem Buchmarkt platzieren konnte. Die Frage drängt sich mir auf: Wie kann man erfolgreich studieren und gleichzeitig umfangreiche Titel veröffentlichen? Und vor allem: Hat der betreffende Autor überhaupt Relevanz, die eine Lektüre lohnen würde? Um diese Frage zu beantworten, muss man nicht unbedingt seine Bücher sofort lesen. Eine detailreiche Vorrecherche am PC und mit Hilfe des Internets genügt – und sie liefert objektive Schlussfolgerungen, die zugleich die lustige Konsequenz haben, den philosophischen Relativismus zu destabilisieren. Weiterlesen
Wenn Bilder fehlen: Wie generative KI den Nachrichtenjournalismus verändert
Es ist ein vertrautes Problem im tagesaktuellen Journalismus: Eine wichtige Meldung kommt rein, vielleicht sogar mit lokal hoher Relevanz – aber passendes Bildmaterial fehlt. Fotografen sind nicht vor Ort, Agenturen liefern verzögert, und das eigene Archiv gibt nichts her.
Ein Beispiel: „Die marode Bonner Rheinbrücke wird bis auf Weiteres vollständig für den Verkehr gesperrt.“ Eine relevante Nachricht, die unmittelbare Auswirkungen hat – aber ohne Bild bleibt sie abstrakt. Z.B. bei dem sehr guten Artikel vom Focus: https://www.focus.de/panorama/welt/ab-15-uhr-bonner-nordbruecke-wird-bis-auf-weiteres-voll-gesperrt_3d3f8e57-bbb3-4629-857c-d82817522a59.html sieht man zwar viele Bilder, aber nichts aktuelles und nichts spezifisches.
Genau an dieser Stelle kommt generative KI (Bildgenierung) ins Spiel. Weiterlesen
KI richtig nutzen: Stephan Wiesners Prompt-Formel verstehen und einordnen
KI-Bildgenerierung funktioniert genauso schlecht wie KI-Textgenerierung, wenn man dem KI-Werkzeug zu ungenaue Vorgaben mache. Das ist scheinbar eine triviale Erkenntnis, aber wie macht man nun die genauen Vorgaben so, dass man ein einigermaßen berechenbares Ergebnis bekommt? Stephan Wiesner erklärt in einem kurzen Video, worauf man zu achten hat. Selten habe ich in so kurzer Zeit, so prägnant beschrieben bekommen, worauf es bei einem guten Prompt ankommt. Deshalb lohnt sich das Video und diese einordnende Zusammenfassung, wenn man in Zukunft mehr gute Ergebnisse bekommen möchte.
Stephan Wiesner verspricht in seinem Video nicht weniger als einen Kompetenzsprung: Wer seine Methode versteht, soll „besser als 90 % der User“ mit KI arbeiten können. Das sind eine steile These – Weiterlesen
Socialbar Bonn 1.6.2026: Veranstaltung zur Datenschutzszene Bonn
Die Socialbar Bonn führt ungefähr alle 2 Monate eine interessante und kostenlose Abendveranstaltung durch, am 1.6.2026 sollte es um die „Datensschutzszene in Bonn“ gehen. Wer nach der Veranstaltung bei Google recherchiert, bekommt eine durchaus zutreffende Antwort von der Google-KI Gemini.
Am Montag, 1. Juni 2026, fand die 81. Socialbar Bonn zum Thema „Datenschutzszene in Bonn“ statt. Das etablierte Netzwerktreffen bot praxisnahe Vorträge sowie Raum zum Austausch für die lokale Szene.
Details zur Veranstaltung
- Ort: Engagement Global, Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn
- Uhrzeit: 18:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr)
- Kosten: Eintritt frei
Key-Vorträge & Themen
- Datenschutzkonforme Altersprüfungen im Netz – Aline Sylla (Bundesbeauftragte für den Datenschutz).
- Datenschutz in der Kirche – Felix Neumann
- Datenschutz ist Menschenrecht – Einblicke in die Arbeit der Deutschen Vereinigung für Datenschutz (DVD) durch Reinhard Linz und Achim Klabunde.
Die Socialbar Bonn vernetzt regelmäßig Akteure aus Zivilgesellschaft, Forschung und Praxis. Weitere Informationen und zukünftige Termine finden Sie direkt auf der offiziellen Seite der Socialbar Bonn. Zitatende Google
Ich weiß, dass Gemini recht hat, weil ich selbst vor Ort war. Weiterlesen
Bob Blumes „Schule im AI-Slop“ – visionärer Anspruch oder didaktischer Schweinsgalopp?
Am Abend des 19. Mai 2026 um 18:45 Uhr verwandelte sich die Stage 3 der re:publica in ein pädagogisches Laboratorium. Unter dem provokanten Titel „Schule im AI-Slop“ trat Bob Blume – Autor, „Blogger des Jahres“ und mittlerweile Promovierender an der JKU Linz – an, um die digitale Transformation des Bildungswesens zu sezieren. Der Begriff „Slop“ (Slop steht für „KI-generierter Müll“) diente hier als scharfe Metapher für eine Schule, die im Begriff ist, in der Belanglosigkeit automatisierter Inhalte zu versinken. Blume versuchte, die Rolle des kritischen Aufklärers einzunehmen, wobei allerdings der Rahmen ein strukturelles Paradoxon offenbarte: Während er leidenschaftlich für „digitale Souveränität“ und tiefgründige Reflexion plädierte, erforderte das 30-minütige Kurz-Vortragsformat für seine Argumentation eine Geschwindigkeit, die den eigenen Anspruch an Tiefenschärfe fast zwangsläufig unterlaufen musste. Diese Diskrepanz zwischen dem Plädoyer für Entschleunigung und dem tatsächlichen „Schweinsgalopp“ der Performance ist ein Ausgangspunkt meiner kritischen Überlegungen zu einem Vortrag, der mir durchaus gut gefallen haben könnte.
Anmerkung zum Video: Die 3. – 5. Minute kann man überspringen, hier wartet man nur auf das Ende des Experiments.
Blume plante trotz erkennbarer Zeitnot ein gewagten Manöver: Er sprach nicht nur über Unterricht, sondern versuchte, die gesamte Session als performative Unterrichtsstunde zu maskieren.
Das performative Experiment: Didaktik im Schnelldurchlauf
Diese methodisch-didaktische Inszenierung war kein Zufall, sondern ein strategischer Versuch, die eigene Glaubwürdigkeit als Praktiker vor einem fachlich kompetenten und freundlich gesonnenen Publikum zu einem Experiment zu nutzen. Weiterlesen





