
Der Mann will auch nur buchen, doch der Algorithmus scheint nicht so mitzuspielen zu wollen (KI-generiert)
Dieser seltsame Gedanke beschlich mich heute, als ich für einen Kurzurlaub fünf Übernachtungen in einem Apartment in Trier buchen wollte und dabei die Erfahrung machte, dass Digitalisierung vieles anders, aber nicht besser macht. Früher hätte man einen Anbieter recherchiert, angerufen und alles telefonisch geklärt. Später konnte man eine Buchung per E-Mail oder Formular meist schnell und sicher erledigen. Man hatte das Gefühl, es geht flott voran, und wusste jederzeit, wo man im Prozess steht.
Heute ist das anders. Man wählt ein passendes Apartment aus und beginnt den Buchungsprozess mit einem Login. Am besten am Desktop-Rechner, weil man dort noch einfacher auf andere Informationsquellen zurückgreifen kann. Noch geht das — demnächst vielleicht nur noch mit einer speziellen App.
Also erst einmal Login. Aber nicht mit E-Mail-Adresse und Passwort, sondern mit einem Bestätigungscode, der per E-Mail verschickt wird und den man in einem anderen Tab abrufen muss. Schon an dieser Stelle kann man den ersten Fehler machen: nicht die E-Mail-Adresse anzugeben, die das System erwartet, also die, mit der man früher schon einmal angemeldet war. Eine andere Adresse funktioniert zwar auch, aber dann hat man unversehens einen zweiten Account angelegt — was später durchaus noch relevant werden kann. Weiterlesen

